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Der Dettinger Seniorenkreis „Maingold“ der katholischen Pfarrei St. Peter und Paul feierte am 3. Mai 2022 sein 50-jähriges Bestehen mit Gottesdienst und anschließendem gemütlichen Beisammensein. Gruppenbild der Senioren vor der Pfarrkirche zusammen mit dem Leitungsteam, Pfarrer Sierpien, den geistlichen Betreuer, Landrat Dr. Alexander Legler und Bürgermeister Peter Kress.

Liebe Mitglieder unserer Pfarreiengemeinschaft,

der Pfarrgemeinderat bzw. das Gemeindeteam, wie es im neuen pastoralen Raum betitelt wird,  ist Ausdruck der gemeinsamen Verantwortung aller Gläubigen für die Kirche und die Seelsorge in der Gemeinde. Er ist an der Leitung der Gemeinde beteiligt, gestaltet das Leben und die Entwicklung der Pfarrgemeinde aktiv mit und trägt mit dem Pfarrer die Verantwortung für die seelsorgliche und caritative Arbeit in der Kirche vor Ort. Auch wenn die Kirche immer mehr ihren festen Platz im gesellschaftlichen Kontext zu verlieren scheint, ist die Mitarbeit im Gemeindeteam dennoch oder erst recht eine lohnende Aufgabe. Das Gemeindeteam trägt dazu bei, dass die katholische Kirche und die einzelnen Gemeinden an Bedeutung gewinnen. Die katholische Kirche und somit auch die Gemeinden unseres Bistums stehen in einem Veränderungsprozess.  An diesem Veränderungsprozess wird auch das Gemeindeteam maßgeblich beteiligt. Für eine Wahl nach der Satzung hatten wir leider auch diesmal zu wenig Kandidaten. Ich freue mich trotzdem, denn 14 Mitglieder unserer beiden Pfarrgemeinden in Dettingen und Großwelzheim sind bereit, sich in der neuen Amtsperiode für die Kirche vor Ort zu engagieren.

Von Herzen bedanke ich mich bei allen ausgeschiedenen Mitgliedern unseres Pfarrgemeinderates, Christina Barna für 16 Jahre, Klaus Ehlert für 20 Jahre, Jutta Ehrenhart für 8 Jahre, Alfred Kranz für 16 Jahre, Martina Kranz für 8 Jahre, Waltraud Ott für 12 Jahre, Markus Reichenbach für 4 Jahre und Roswitha Reiter für 8 Jahre Mitarbeit in unserer Pfarreiengemeinschaft. Sie haben über viele Jahre hinweg ihre ehrenamtliche Aufgabe mit großem persönlichen Einsatz verantwortungsvoll zum Wohle unserer Pfarrgemeinden erfüllt.

Ein herzliches Danke bei allen, die in diesem Gremium geblieben sind, weiterhin mitzumachen und bei allen neuen Mitgliedern, die zum ersten Mal mitwirken werden.

Die Mitglieder des neuen Gemeindeteams Karlstein für die Amtsperiode 2022-2026:

Siegfried Beck, Dettingen 
Edith Emge , Dettingen
Olaf Heyer , Großwelzheim 
Marco Kaatz , Großwelzheim 
Helmut Kaiser , Großwelzheim
Mirella Nadolska-Pyrka, Dettingen
Daniel Pauls, Großwelzheim
Beate Rother, Großwelzheim,
Viola Soukup, Großwelzheim
Ida Trageser, Dettingen,
Ewa Wenge, Dettingen
Stefan Wenge, Dettingen,
Karin Wenzel, Dettingen
Marc Wenzel, Dettingen

Ich wünsche Ihnen, liebe PGR-Mitglieder, viel Kraft, Mut, Phantasie und Freude im Dienst unserer Pfarreiengemeinschaft und dem neuen Pastoralraum zuliebe.

Dr. Christoph Sierpien, Pfarrer

So lautete das Thema eines Bildervortrags über die Hauptstadt der Ukraine, der am 12. und 13. März im Pfarrheim St. Peter und Paul stattfand. Ich habe mit Freude von meinen Eindrücken berichtet, die ich auf zwei Reisen zu friedlichen Zeiten in die Ukraine unternommen hatte. Neben den großartigen Kulturschätzen und Sehenswürdigkeiten, die Kiew zu bieten hat, hatte ich auch viele Bilder aus dem Alltagsleben abseits des Zentrums der Stadt zeigen können.

Ein herzliches ‚Vergelt’s Gott‘ gilt allen Besuchern der Vorträge, die zum einen Interesse an Kiew und der Ukraine zeigten, zum anderen aber auch großzügig Geld spendeten, das über Caritas International für die Unterstützung ukrainischer Kriegsflüchtlinge zur Verfügung gestellt wurde. Aufgerundet 450 Euro sind an den Abenden zusammengekommen.

Für mich persönlich war es ein schmerzliches Wiedersehen mit einer Stadt, deren Bewohner aktuell wegen des Kriegszuges eines Despoten im Kreml um ihr Leben und ihr Zuhause fürchten müssen. Möge der mörderische und sinnlose Krieg bald enden, damit die Ukrainer in Frieden und Freiheit leben können.

 

Klaus Ehlert, im März 2022

Zum Fest der Heiligen Elisabeth von Thüringen gestaltete der Katholische Frauenbund Dettingen in diesem Jahr eine Andacht, die von Karin Schmitt, der geistlichen Beirätin des KDFB, vorbereitet wurde.

 In ihren Predigtgedanken sagte Karin Schmitt: „Wir alle kennen Elisabeths Geschichte, ihr radikales soziales Engagement, ihren Einsatz für Arme und Kranke. Bedingungslos und voller Nächstenliebe setzte sie sich ein für das Recht der Menschen am Rand, für das Recht auf Nahrung, auf Schutz, auf Gesundheit, auf menschenwürdige Verhältnisse. Sie war eine starke Frau, die hinschaute und hinhörte, sich von der Not anderer Menschen berühren ließ und handelte. Elisabeth kann auch für uns heute ein Vorbild sein, denn auch in unserer heutigen Welt gibt es Krankheiten, Konflikte, Kriege und Ungerechtigkeiten. Heute nach dem Vorbild der heiligen Elisabeth zu handeln würde bedeuten, hinzuschauen und hinzuhören, wo ein Mensch unserer Zeit, unser Verständnis, unsere Zuwendung und unsere Anteilnahme braucht und dort zu handeln, wo jemand allein nicht weiterkommt.“ 

2111ElisabethenfSpendeAm Ende der Andacht überreichten Ursula Stenger und Karin Schmitt an den Kirchenpfleger der Pfarrei Dettingen, Erich Trageser, eine Spende von 1.000 € zum Erhalt des Pfarrheims. Er bedankte sich herzlich und erklärte, dass die Spende in diesem Jahr sehr wichtig ist, da im Frühjahr die Heizung im Pfarrheim nicht mehr zu reparieren war und eine neue angeschafft werden musste. 

Im Anschluss an die Andacht waren alle Gottesdienstbesucher zu einem Treffen nach der 2G-Regel ins Pfarrheim eingeladen. 

Dort erfolgte zuerst die Ehrung langjähriger Mitglieder durch Ursula Stenger (1. Vorsitzende) und Karin Würtenberger (2.Vorsitzende).Theresia Geyer, Uta Paetschke und Anneliese Ritter erhielten für 40jährige Mitgliedschaft die goldene Ehrennadel und eine Urkunde des KDFB. Für 25jährige Mitgliedschaft erhielten Christel Bauer, Edith Emge, Regina Knecht und Christl Stock die silberne Mitgliedsnadel und ebenfalls eine Urkunde des KDFB. Allen wurde zusätzlich noch eine Anthurie überreicht. Leider konnten Christel Bauer, Christl Stock und Uta Paetschke nicht persönlich anwesend sein. Ihnen wurde ihre Auszeichnung nach Hause gebracht bzw. zugesandt.2111ElisabethenfeierEhrungen

Nach dem offiziellen Teil wurde ein kleiner Imbiss serviert und eine Bildershow mit den Aktivitäten der vergangenen zwei Jahre gezeigt.

Obwohl in diesem Jahr Corona bedingt viele Veranstaltungen ausfielen, konnte der KDFB Dettingen dank der in Heimarbeit gefertigten Kerzen sowie der Kräutersträußchen zu Maria Himmefahrt alle seine Projekte mit einer Spende unterstützen: Pfarrheim Dettingen 1.000 € / Solibrot 420 € / Mönchberg Kinderkrebsklinik in Würzburg 400 € / Kinderhospizdienst Aschaffenburg 300 € / jeweils 100 € KDFB Partnerprojekt –„Kisekibaha“/Mbinga / Frauen in Not / Deutsche Leprahilfe / Nächstenliebe Elsenfeld / ARD Hochwasser / Pater George / und 50 € Müttergenesungswerk. 

Ursula Stenger - www.frauenbund-dettingen.de

Her mit der Lebensfreude – aber flott!

In Abstimmung mit dem Ordnungs- und Landsratsamt konnte nach einer zweijährigen Corona-Zwangspause der Katholische Frauenbund Dettingen am Samstag, den 16. Oktober, endlich wieder zu einem herbstlichen Frauenfrühstück mit dem anschließenden Vortrag „Her mit der Lebensfreude - aber flott!“ ins örtliche Pfarrheim einladen.

Die Gäste empfing - wie in all den Jahren zuvor- ein opulentes Frühstückbuffet. Herrlich dekorierte Platten mit Lachs und Lachsrollen, verschiedenen Schinken- und Käsesorten, gefüllten Eiern, Tomaten-Mozarella, pikantem Blätterteiggebäck, Zwiebelkuchen, sowie verschiedene Brotaufstriche, Marmeladesorten, Obstsalat, Cerealien, Jogurt, Quark und verschiede Kuchensorten ließen auf verlockende Gaumenfreuden hoffen. Karin Würtenberger und ihr Team hatten sich wieder einmal selbst übertroffen.

Nach dem Frühstück begann die Referentin Ruth Fischer aus Goldbach mit ihrem Vortag und fragte in die Runde: „Was macht uns das Leben schwer?“ Chef, Schwiegermutter, Kinder, Mann, Krankheiten etc.? Wir möchten gern gleichmäßig Freude im Leben haben – aber das ist so nicht vorgesehen. Perfekt ist niemand, aber wir wollen gemocht werden. Vieles geht auf unsere Kindheit zurück. Wir haben das Glück in einem Sozialstaat zu leben. Wenn es uns sehr schlecht geht, können wir uns an Ärzte verschieden Sozialdienste wenden. Wenn es die Kirchen in Deutschland nicht gäbe hätten wir ein soziales Problem. Unsere innere kritsche Stimme beeinflusst unser Tun und Handeln. Glauben Sie nicht alles was Sie denken. Manchmal sind das selbsterfüllende Prophezeihungen, denn unsere Gefühle werden vom Verstand beinflusst. Haben Sie Mut etwas Neues anzufangen, das geht in jedem Alter. Schaffen Sie sich selbst Highlights, lachen Sie öfter, erstellen Sie sich eine „Löffelliste“ (Was wollte ich schon immer tun oder wohin reisen). Durchbrechen Sie die Routine, verändern Sie Ihren Alltag durch Kleinigkeiten. Ärger, Wut, Angst und Bedenken sind Vergangenheit, das war. Stoppen Sie das Hamsterrad! Sagen Sie sich STOPP laut vor und atmen Sie dreimal ganz bewusst tief ein und aus. Der Atem ist das Hier und Jetzt.

Für ihren lebendigen Vortrag ernte die Referentin Ruth Fischer viel Applaus.

 Ursula Stenger / www.frauenbund-dettingen.de

 

Am 16. Juni und 25. Juni spendete Weihbischof Ulrich Boom den Jugendlichen unserer Pfarreiengemeinschaft zweier Jahrgänge das Sakrament der Firmung in der Pfarrkirche "St. Peter und Paul" Dettingen.

Rückblick Firmweg des Jahrgangs 2020/2021 - Firmung am 16.06.2021

Der Firmweg des Jahrgangs 2020/2021 stand unter einer besonderen Herausforderung. Erstmals haben die Eltern eine aktive Rolle in der Firmvorbereitung ihrer Kinder eingenommen. Beim ersten Treffen erkundeten sie die Pfarrkirche und tauschten sich über den bisherigen Glaubensweg des Firmlings aus. In der Adventszeit feierten wir die Nacht der Lichter, eine besondere Andacht bei Kerzenschein. Aufgrund der Situation mussten wir im neuen Jahr auf „Home-Katechese“ umsteigen. Mit viel Eifer verfassten die Firmlinge Gebete, beschrieben ihre Heiligen Orte und Vorbilder im Glauben, gestalteten ein „Firm-Erinnerungsbuch“ mit guten Wünschen von Verwandten und Bekannten, malten Ostergrüße auf die Straße klapperten vor der eigenen Haustür. Zum Abschluss trafen wir uns endlich wieder zur letzten Firmeinheit. Diese nutzten wir dazu, um uns intensiv mit dem Heiligen Geist, der Firmung und dem Leben als Christ und Christin auseinanderzusetzen. Abschließend trafen wir uns zu einer gemeinsamen Bußandacht.

Am 16.06.2021 spendete Weihbischof Ulrich Boom folgenden Jugendlichen des Jahrgangs 2020/21 das Sakrament der Firmung:

Joelle Bergmann,Lavinia Bergmann, Ozana Calella, Tiziano Caiaro, Kassian Eibeck, Pauline Eisert, Nina Góral, Charlotte Hochbrückner, Lean Jüngling, Lara Kobsch, Lars Kunkel, Jannis Lust, Elias Rother, Tim Sieding, Nikita Steier, Sina Stoffel, Marius Streit, Isabella Wagenpfeil – Ruvalcaba, Frederic Wagner, Pauline Weigand, Thorben Weitz, Maximilian Wenge, Peter Wenzel, Leonie Werner, Michelle Wienand, Zoé Wittenburg, Leonie Knerr,  Adriano Bergmann.

 

 

Rückblick Firmweg des Jahrgangs 2019/2020 - Firmung am 25.06.2021

Bereits im Herbst 2019 startete der Firmweg mit einem Stark-Tag, bei dem wir gemeinsam den „Weg des Glaubens“ gingen. Wir gestalteten Gottesdienste mit und lernten neue Gottesdienstformen wie die Nacht der Lichter kennen. Um etwas über die verschiedenen Arten von Kirche und Glauben zu erfahren, machten wir einen Ausflug nach Aschaffenburg. Wir beteiligten uns an verschiedenen Aktionen in unserer Pfarrgemeinde, z. B. an der Sternsingeraktion. So lernten wir die Pfarrgemeinde kennen und die Gemeinde uns. Doch dann kam alles anders: Die Corona-Pandemie zwang uns zu einer unerwartet langen Pause. Nach über einem Jahr konnten wir uns endlich wieder zur letzten Firmeinheit treffen. Diese nutzten wir dazu, um uns intensiv mit dem Heiligen Geist, der Firmung und dem Leben als Christ und Christin auseinanderzusetzen. Zur unmittelbaren Vorbereitung auf die Firmung trafen wir uns schließlich zu einer Bußandacht.  

Am 25.06.2021 spendete Weihbischof Ulrich Boom folgenden Jugendlichen des Jahrgangs 2019/20 das Sakrament der Firmung:

Franziska Amberg, Silia Debes, Tom Geisel, Henry Ksoll, Aleksandra Kujawinska, Thorben Lust, Alois Makasy, Emelie Marx, Clara Manthey, Jana Puth, Eva-Maria Reichenbach, Julia Schäfer, Paula Schäfer, Jasmin Stein, Emma Stößer, Tim Will, Louise v. Wintzingerode- Knorr, Lara Wohnsland, Till Scherer, Nils Schneider.

 

Wir wünschen allen Firmlingen Gottes Segen und Freude im Glauben.

 

Ein großes „Dankeschön“ dem Firmvorbereitungsteam Alfred Kranz, Martina Kranz, Heike Reisert-Urlaub, Dominike Trageser und Janina Wenge, die die Firmlinge auf dem Firmweg begleitet haben. Ein herzlicher Dank auch an die Sängerinnen Diana, Verena und Jutta Heilmann, Die Organistin Dominike Trageser, den Schlagzeuger Stefan Trageser, die Klarinettistin Antonia Urlaub und dem Techniker Simon Pauthner für die musikalische Gestaltung der Firmgottesdienste, der Küsterin Ida Trageser und den Pfarrgemeinderäten Klaus Ehlert, Olaf Heyer und Siegfried Beck für den reibungslosen Ablauf der Feiern.

Schon beim Betreten der Kirche konnte ich feststellen – das wird keine „normale“ Andacht, so wie man sie eigentlich kennt.

An alle, die unseren Weltgebetstagsgottesdienst mitgefeiert haben und die mit ihrer großzügigen Spende von tollen 482 € die Hilfsprojekte für Frauen unterstützen.

Hier können Sie die aktuelle Bayerische Infektionsmaßnahmenverordnung und die Empfehlung der bayer. Generalvikare zur Feier öffentlicher Gottesdienste ab 03.04.22 herunterladen: 

Liebe haupt- und ehrenamtlich Engagierte in den Pastoralen Räumen,

nachfolgend finden Sie zum Herunterladen ein einleitendes Begleitschreiben des neuen Leiters der Hauptabteilung Seelsorge Domkapitular Albin Krämer zu den Arbeitspapieren zum Pastoralen Raum sowie diese selbst. 

 Begleitschreiben mit Vorwort von Domkapitular Albin Krämer

Pastoraler Raum

Konkretionen für die Neustrukturierung im Bistum Würzburg

Glossar

Zusammenhalten in Karlstein

Die KjG in Karlstein möchte älteren Mitbürger*innen und anderen Personen, die zur Corona-Risikogruppe gehören, ermöglichen zu Hause zu bleiben, um sich nicht unnötig der Gefahr einer Infektion auszusetzen. Wir übernehmen Ihre Einkäufe und sonstigen Botengänge.

Kontaktieren Sie uns telefonisch:

KjG Dettingen: 0163-587532

0163-4216351

KjG Großwelzheim: 06188/995981

Weltladen Karlstein Lieferservice KJG

Tel.06188/ 991416

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen der Pfarrgemeinden von Alzenau, Kahl und Karlstein,

sicherlich haben Sie in der zurückliegenden Zeit immer mal wieder, im Blick auf die Zukunft der Kirche in unserem Bistum, den Begriff „pastoraler Raum“ gehört und der Eine oder die Andere hat sich vielleicht gefragt was heißt das eigentlich? Was bedeutet das für uns hier in unseren Gemeinden?

Daher zunächst einmal kurz ein paar Worte zu diesem Begriff: 

Pastoraler Raum bezeichnet den Zusammenschluss mehrerer Pfarreiengemeinschaften bzw. Einzelpfarreien; für unseren Bereich bedeutet das ganz konkret die Zusammenarbeit zwischen der PG St. Benedikt am Hahnenkamm (Alzenau), der Einzelpfarrei Kahl, der PG Kirche auf dem Weg (Karlstein) und der PG Maria im Apostelgarten (Michelbach). 

Natürlich wird diese Umstrukturierung Veränderungen mit sich bringen! Vielleicht werden wir schon bald gemeinsame Pfarrnachrichten oder einen Pfarrbrief haben, in denen alle Gottesdienste im pastoralen Raum auf einen Blick zu sehen sind. Das Zusammenarbeiten in diesem Raum kann durchaus auch Positives bringen, wenn man in bestimmten Bereichen zusammenarbeitet, wie etwa bei der Firmvorbereitung und der Vorbereitung zur Erstkommunion usw.; dies alles muss sich jedoch im Laufe der Zeit erst entwickeln. Aber es ist aufgrund der erwarteten Anzahl der Getauften insgesamt, aber auch der Entwicklung der Zahlen der sogenannten Hauptamtlichen für die Zukunft unumgänglich. Daher ist es wichtig, den Weg zu beginnen, um zukunftsfähig im Glauben zu werden. Bei einer guten inhaltlichen und vom Glauben getragenen Gestaltung des pastoralen Raumes kann dies auch durchaus zu einer Entlastung der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen: die Verantwortung wird auf mehrere Schultern verteilt, jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter hat ihren bzw. seinen festen Zuständigkeitsbereich für den gesamten pastoralen Raum, sowie eine Zuordnung für die „Pastoral vor Ort“, so dass auch weiterhin ein Ansprechpartner aus dem vergrößerten Seelsorgsteam für Sie da ist.

Zur Zeit sind folgende Hauptamtliche im zukünftigen pastoralen Raum tätig: Gemeindereferentin Monika Achnitz (PG Alzenau und PG Michelbach), Diakon Stephan Bauer (PG Alzenau und PG Michelbach) Diakon Helmar Brückner (PG Alzenau und PG Michelbach), Gemeindereferentin Andrea Englert (Pfarrei Kahl und Krankenhausseelsorgerin im Krankenhaus Wasserlos), Diakon Franz Huth (PG Alzenau und PG Michelbach) Pfarrer Mariusz Kowalski (Pfarrei Kahl), Pfarrvikar Sebastian Krems (PG Alzenau und PG Michelbach), Pfarrer Frank Mathiowetz (PG Alzenau und PG Michelbach), Pfarrer Dr. Krzystof Sierpien (PG Karlstein). 

Sie versuchen gemeinsam die Seelsorge und die pastorale Arbeit für die Zukunft zu strukturieren und zu organisieren. Dazu treffen sie sich in regelmäßigen Abständen auf Dekanatsebene und der Ebene des zukünftigen pastoralen Raums, um anstehende Fragen zu besprechen. Begleitet werden sie dabei auf der Ebene des zukünftigen pastoralen Raums von 2 Mitarbeiterinnen der Gemeindeberatung der Diözese Würzburg, mit denen sich die Hauptamtlichen im Januar zu einem ersten Kennenlern- und Sondierungsgespräch getroffen haben. Dadurch ist ein Blick von außen auf die Beratungen möglich und evtl. Sackgassen können leichter erkannt und abgewendet werden. Geplant war, bevor Corona auftauchte, am 20.06.2020 ein Pastoralforum für das Dekanat Alzenau, zu dem neben den Hauptamtlichen auch der Dekanatsrat, Vertreterinnen der Beschäftigten in den Pfarrbüros, sowie Vertreter der Pfarrgemeinderäte, der Kirchenverwaltungen und der Verbände eingeladen waren - dies wird zu einem anderen Zeitpunkt stattfinden müssen. Im Herbst 2020 soll ein Pastoralforum für unseren zukünftigen pastoralen Raum stattfinden. 

Außerdem sollen, nach einem Findungsprozess der Hauptamtlichen, in Zukunft auch die Gremien der PG's und der Einzelpfarrei stärker in den Beratungs- und Gestaltungsprozeß eingebunden werden.

Im weiteren Verlauf der Beratungen und Gespräche werden wir immer wieder Informationen an Sie, liebe Mitchristinnen und Mitchristen, im künftigen pastoralen Raum, weitergeben, um eine möglichst große Transparenz zu gewährleisten und ihre hoffentlich zahlreichen Anregungen gut einarbeiten zu können.

 

Mit herzlichen Grüßen und Gottes Segen ihre

Seelsorgerinnen und Seelsorger

von Alzenau, Kahl, Karlstein und Michelbach

 

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