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Das Fest des Namenspatrons, des Märtyrers St. Laurentius, war Anlass, den neuen, bereits gelieferten Dienstwagen offiziell in Dienst zu nehmen. Auf den zweiten, dringend benötigten Wagen muss die Station wegen unterbrochener Lieferketten weiterhin warten.  

Die Caritas Sozialstation wird von den katholischen Pfarrgemeinden wie auch von der evangelischen Kirchengemeinde getragen. In einer ökumenischen Feier haben am 8.8.2022 Pfr. Marius Kowalski und Pfr. Christian Riewald gemeinsam das neue Fahrzeug gesegnet.
Gekommen waren neben den Geistlichen und Vertretern aus der Kommunalpolitik und der Sponsoren, die Gäste des Montags-Cafés „Klatschmohn“, Bewohner des Hauses St. Laurentius, Mitarbeiter, der Vorstand der Sozialstation und Vertreter der Mitgliedsvereine.  

Pfr. Riewald betonte in seiner Ansprache über das Evangelium vom Liebesgebot: Die Nächstenliebe, wie sie jedes caritative Engagement prägt, koppelt Jesus daran, sich in gleicher Weise selbst zu lieben. Die Fürsorge für andere setzt einen achtsamen Umgang mit sich selbst voraus.  

Das Selbstverständnis der Caritas machte der 1. Vorsitzende der Caritas Sozialstation Bardo Diehl am Beispiel des heiligen Laurentius deutlich. Dieser war als Diakon dafür zuständig, die Armen mit dem Geld der Kirche zu unterstützen. Dieses Geld hat der römische Kaiser von Laurentius für sich selbst verlangt. Laurentius hat aber das Geld unter den Bedürftigen verteilt, dann die Armen zusammengerufen und der Überlieferung nach dem Kaiser gesagt: „Das ist unser wahrer Schatz“. Dieser Satz ist heute noch uneingeschränkt gültig.  

In seiner Rede griff der Vorsitzende zwei Rückmeldungen auf, die er bei der Sponsorensuche erhalten hat: „Haben die das nötig?“ und „Die Caritas ist doch ein geschäftliches Unternehmen.“  

Er stellte mit Entschiedenheit klar: Die Caritas Sozialstation ist als gemeinnütziger Verein und kein gewinnorientiertes Unternehmen. Insbesondere fließt keine Rendite an einen Investor ab. Selbstverständlich muss sie wirtschaftlich handeln, um die Pflege langfristig vor Ort zu sichern und die Arbeitsplätze der Mitarbeiter zu erhalten. Die Caritas hat aber Angebote, die nicht von der Pflegekasse gezahlt werden, beispielsweise das „Montags-Café“. Rechnet man die Personalkosten allein dafür zusammen, entspricht das im Jahr den Kosten eines neuen Fahrzeugs. Deshalb ist die Caritas Sozialstation auf Zuschüsse angewiesen und allen Spendern und Sponsoren dankbar.  

Ein besonderes Lob erhielten die Mitarbeiter für ihren Einsatz: Der medizinische Dienst hat die Qualität der Pflege als „sehr gut“ beurteilt. Die Pflegekräfte sind mit Leib und Seele engagiert. Mit kräftigem Applaus bestätigten spontan die anwesenden Senioren diese Einschätzung. Damit ließen sie eine tiefe Wertschätzung und Dankbarkeit ihren Pflegerinnen und Pflegern zukommen. Diese entspringt ihrer eigenen, persönlichen Erfahrung, wie sie täglich gepflegt werden.

Die Feier endete gemütlich mit Plausch bei Kaffee und Kuchen in den Räumlichkeiten der Sozialstation.

Bei strahlendem Sonnenschein haben am 23. Juni in einem feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche Dettingen 20 junge Menschen aus den Pfarreien Dettingen und Großwelzheim von Weihbischof Ulrich Boom das Sakrament der Firmung empfangen.

Die Jugendlichen haben sich seit September 2021 zusammen mit dem Katechetenteam Dominike Trageser, Alfred Kranz, Martina Kranz, Janina Wenge und Pfarrer Sierpien auf das Sakrament der Firmung vorbereitet.

Wir wünschen den Firmlingen alles Gute und Gottes reichen Segen für Ihren weiteren Lebensweg.

Albert Marcel, Bergmann Lucy-Joline, Brand Lea Sophie, Dernoschek Linn, Ebert Elias, Emge Emily, Gast Carina, Kraft Niclas, Kullmann, Anna, Lindner Elena, Makasy Artur, Marx Melvin, Matwiejczyk Tomasz, Meitinger Noah, Pauls Emilia, Pauls Janne, Rother Lea, Sauer Clara, Wenge Klara, Wiegert Rosi 

Der Dettinger Seniorenkreis „Maingold“ der katholischen Pfarrei St. Peter und Paul feierte am 3. Mai 2022 sein 50-jähriges Bestehen mit Gottesdienst und anschließendem gemütlichen Beisammensein. Gruppenbild der Senioren vor der Pfarrkirche zusammen mit dem Leitungsteam, Pfarrer Sierpien, den geistlichen Betreuer, Landrat Dr. Alexander Legler und Bürgermeister Peter Kress.

Liebe Mitglieder unserer Pfarreiengemeinschaft,

der Pfarrgemeinderat bzw. das Gemeindeteam, wie es im neuen pastoralen Raum betitelt wird,  ist Ausdruck der gemeinsamen Verantwortung aller Gläubigen für die Kirche und die Seelsorge in der Gemeinde. Er ist an der Leitung der Gemeinde beteiligt, gestaltet das Leben und die Entwicklung der Pfarrgemeinde aktiv mit und trägt mit dem Pfarrer die Verantwortung für die seelsorgliche und caritative Arbeit in der Kirche vor Ort. Auch wenn die Kirche immer mehr ihren festen Platz im gesellschaftlichen Kontext zu verlieren scheint, ist die Mitarbeit im Gemeindeteam dennoch oder erst recht eine lohnende Aufgabe. Das Gemeindeteam trägt dazu bei, dass die katholische Kirche und die einzelnen Gemeinden an Bedeutung gewinnen. Die katholische Kirche und somit auch die Gemeinden unseres Bistums stehen in einem Veränderungsprozess.  An diesem Veränderungsprozess wird auch das Gemeindeteam maßgeblich beteiligt. Für eine Wahl nach der Satzung hatten wir leider auch diesmal zu wenig Kandidaten. Ich freue mich trotzdem, denn 14 Mitglieder unserer beiden Pfarrgemeinden in Dettingen und Großwelzheim sind bereit, sich in der neuen Amtsperiode für die Kirche vor Ort zu engagieren.

Von Herzen bedanke ich mich bei allen ausgeschiedenen Mitgliedern unseres Pfarrgemeinderates, Christina Barna für 16 Jahre, Klaus Ehlert für 20 Jahre, Jutta Ehrenhart für 8 Jahre, Alfred Kranz für 16 Jahre, Martina Kranz für 8 Jahre, Waltraud Ott für 12 Jahre, Markus Reichenbach für 4 Jahre und Roswitha Reiter für 8 Jahre Mitarbeit in unserer Pfarreiengemeinschaft. Sie haben über viele Jahre hinweg ihre ehrenamtliche Aufgabe mit großem persönlichen Einsatz verantwortungsvoll zum Wohle unserer Pfarrgemeinden erfüllt.

Ein herzliches Danke bei allen, die in diesem Gremium geblieben sind, weiterhin mitzumachen und bei allen neuen Mitgliedern, die zum ersten Mal mitwirken werden.

Die Mitglieder des neuen Gemeindeteams Karlstein für die Amtsperiode 2022-2026:

Siegfried Beck, Dettingen 
Edith Emge , Dettingen
Olaf Heyer , Großwelzheim 
Marco Kaatz , Großwelzheim 
Helmut Kaiser , Großwelzheim
Mirella Nadolska-Pyrka, Dettingen
Daniel Pauls, Großwelzheim
Beate Rother, Großwelzheim,
Viola Soukup, Großwelzheim
Ida Trageser, Dettingen,
Ewa Wenge, Dettingen
Stefan Wenge, Dettingen,
Karin Wenzel, Dettingen
Marc Wenzel, Dettingen

Ich wünsche Ihnen, liebe PGR-Mitglieder, viel Kraft, Mut, Phantasie und Freude im Dienst unserer Pfarreiengemeinschaft und dem neuen Pastoralraum zuliebe.

Dr. Christoph Sierpien, Pfarrer

So lautete das Thema eines Bildervortrags über die Hauptstadt der Ukraine, der am 12. und 13. März im Pfarrheim St. Peter und Paul stattfand. Ich habe mit Freude von meinen Eindrücken berichtet, die ich auf zwei Reisen zu friedlichen Zeiten in die Ukraine unternommen hatte. Neben den großartigen Kulturschätzen und Sehenswürdigkeiten, die Kiew zu bieten hat, hatte ich auch viele Bilder aus dem Alltagsleben abseits des Zentrums der Stadt zeigen können.

Ein herzliches ‚Vergelt’s Gott‘ gilt allen Besuchern der Vorträge, die zum einen Interesse an Kiew und der Ukraine zeigten, zum anderen aber auch großzügig Geld spendeten, das über Caritas International für die Unterstützung ukrainischer Kriegsflüchtlinge zur Verfügung gestellt wurde. Aufgerundet 450 Euro sind an den Abenden zusammengekommen.

Für mich persönlich war es ein schmerzliches Wiedersehen mit einer Stadt, deren Bewohner aktuell wegen des Kriegszuges eines Despoten im Kreml um ihr Leben und ihr Zuhause fürchten müssen. Möge der mörderische und sinnlose Krieg bald enden, damit die Ukrainer in Frieden und Freiheit leben können.

 

Klaus Ehlert, im März 2022

Zum Fest der Heiligen Elisabeth von Thüringen gestaltete der Katholische Frauenbund Dettingen in diesem Jahr eine Andacht, die von Karin Schmitt, der geistlichen Beirätin des KDFB, vorbereitet wurde.

 In ihren Predigtgedanken sagte Karin Schmitt: „Wir alle kennen Elisabeths Geschichte, ihr radikales soziales Engagement, ihren Einsatz für Arme und Kranke. Bedingungslos und voller Nächstenliebe setzte sie sich ein für das Recht der Menschen am Rand, für das Recht auf Nahrung, auf Schutz, auf Gesundheit, auf menschenwürdige Verhältnisse. Sie war eine starke Frau, die hinschaute und hinhörte, sich von der Not anderer Menschen berühren ließ und handelte. Elisabeth kann auch für uns heute ein Vorbild sein, denn auch in unserer heutigen Welt gibt es Krankheiten, Konflikte, Kriege und Ungerechtigkeiten. Heute nach dem Vorbild der heiligen Elisabeth zu handeln würde bedeuten, hinzuschauen und hinzuhören, wo ein Mensch unserer Zeit, unser Verständnis, unsere Zuwendung und unsere Anteilnahme braucht und dort zu handeln, wo jemand allein nicht weiterkommt.“ 

2111ElisabethenfSpendeAm Ende der Andacht überreichten Ursula Stenger und Karin Schmitt an den Kirchenpfleger der Pfarrei Dettingen, Erich Trageser, eine Spende von 1.000 € zum Erhalt des Pfarrheims. Er bedankte sich herzlich und erklärte, dass die Spende in diesem Jahr sehr wichtig ist, da im Frühjahr die Heizung im Pfarrheim nicht mehr zu reparieren war und eine neue angeschafft werden musste. 

Im Anschluss an die Andacht waren alle Gottesdienstbesucher zu einem Treffen nach der 2G-Regel ins Pfarrheim eingeladen. 

Dort erfolgte zuerst die Ehrung langjähriger Mitglieder durch Ursula Stenger (1. Vorsitzende) und Karin Würtenberger (2.Vorsitzende).Theresia Geyer, Uta Paetschke und Anneliese Ritter erhielten für 40jährige Mitgliedschaft die goldene Ehrennadel und eine Urkunde des KDFB. Für 25jährige Mitgliedschaft erhielten Christel Bauer, Edith Emge, Regina Knecht und Christl Stock die silberne Mitgliedsnadel und ebenfalls eine Urkunde des KDFB. Allen wurde zusätzlich noch eine Anthurie überreicht. Leider konnten Christel Bauer, Christl Stock und Uta Paetschke nicht persönlich anwesend sein. Ihnen wurde ihre Auszeichnung nach Hause gebracht bzw. zugesandt.2111ElisabethenfeierEhrungen

Nach dem offiziellen Teil wurde ein kleiner Imbiss serviert und eine Bildershow mit den Aktivitäten der vergangenen zwei Jahre gezeigt.

Obwohl in diesem Jahr Corona bedingt viele Veranstaltungen ausfielen, konnte der KDFB Dettingen dank der in Heimarbeit gefertigten Kerzen sowie der Kräutersträußchen zu Maria Himmefahrt alle seine Projekte mit einer Spende unterstützen: Pfarrheim Dettingen 1.000 € / Solibrot 420 € / Mönchberg Kinderkrebsklinik in Würzburg 400 € / Kinderhospizdienst Aschaffenburg 300 € / jeweils 100 € KDFB Partnerprojekt –„Kisekibaha“/Mbinga / Frauen in Not / Deutsche Leprahilfe / Nächstenliebe Elsenfeld / ARD Hochwasser / Pater George / und 50 € Müttergenesungswerk. 

Ursula Stenger - www.frauenbund-dettingen.de

Her mit der Lebensfreude – aber flott!

In Abstimmung mit dem Ordnungs- und Landsratsamt konnte nach einer zweijährigen Corona-Zwangspause der Katholische Frauenbund Dettingen am Samstag, den 16. Oktober, endlich wieder zu einem herbstlichen Frauenfrühstück mit dem anschließenden Vortrag „Her mit der Lebensfreude - aber flott!“ ins örtliche Pfarrheim einladen.

Die Gäste empfing - wie in all den Jahren zuvor- ein opulentes Frühstückbuffet. Herrlich dekorierte Platten mit Lachs und Lachsrollen, verschiedenen Schinken- und Käsesorten, gefüllten Eiern, Tomaten-Mozarella, pikantem Blätterteiggebäck, Zwiebelkuchen, sowie verschiedene Brotaufstriche, Marmeladesorten, Obstsalat, Cerealien, Jogurt, Quark und verschiede Kuchensorten ließen auf verlockende Gaumenfreuden hoffen. Karin Würtenberger und ihr Team hatten sich wieder einmal selbst übertroffen.

Nach dem Frühstück begann die Referentin Ruth Fischer aus Goldbach mit ihrem Vortag und fragte in die Runde: „Was macht uns das Leben schwer?“ Chef, Schwiegermutter, Kinder, Mann, Krankheiten etc.? Wir möchten gern gleichmäßig Freude im Leben haben – aber das ist so nicht vorgesehen. Perfekt ist niemand, aber wir wollen gemocht werden. Vieles geht auf unsere Kindheit zurück. Wir haben das Glück in einem Sozialstaat zu leben. Wenn es uns sehr schlecht geht, können wir uns an Ärzte verschieden Sozialdienste wenden. Wenn es die Kirchen in Deutschland nicht gäbe hätten wir ein soziales Problem. Unsere innere kritsche Stimme beeinflusst unser Tun und Handeln. Glauben Sie nicht alles was Sie denken. Manchmal sind das selbsterfüllende Prophezeihungen, denn unsere Gefühle werden vom Verstand beinflusst. Haben Sie Mut etwas Neues anzufangen, das geht in jedem Alter. Schaffen Sie sich selbst Highlights, lachen Sie öfter, erstellen Sie sich eine „Löffelliste“ (Was wollte ich schon immer tun oder wohin reisen). Durchbrechen Sie die Routine, verändern Sie Ihren Alltag durch Kleinigkeiten. Ärger, Wut, Angst und Bedenken sind Vergangenheit, das war. Stoppen Sie das Hamsterrad! Sagen Sie sich STOPP laut vor und atmen Sie dreimal ganz bewusst tief ein und aus. Der Atem ist das Hier und Jetzt.

Für ihren lebendigen Vortrag ernte die Referentin Ruth Fischer viel Applaus.

 Ursula Stenger / www.frauenbund-dettingen.de

 

Schon beim Betreten der Kirche konnte ich feststellen – das wird keine „normale“ Andacht, so wie man sie eigentlich kennt.

An alle, die unseren Weltgebetstagsgottesdienst mitgefeiert haben und die mit ihrer großzügigen Spende von tollen 482 € die Hilfsprojekte für Frauen unterstützen.

Hier können Sie die aktuelle Bayerische Infektionsmaßnahmenverordnung und die Empfehlung der bayer. Generalvikare zur Feier öffentlicher Gottesdienste ab 03.04.22 herunterladen: 

Liebe haupt- und ehrenamtlich Engagierte in den Pastoralen Räumen,

nachfolgend finden Sie zum Herunterladen ein einleitendes Begleitschreiben des neuen Leiters der Hauptabteilung Seelsorge Domkapitular Albin Krämer zu den Arbeitspapieren zum Pastoralen Raum sowie diese selbst. 

 Begleitschreiben mit Vorwort von Domkapitular Albin Krämer

Pastoraler Raum

Konkretionen für die Neustrukturierung im Bistum Würzburg

Glossar

Zusammenhalten in Karlstein

Die KjG in Karlstein möchte älteren Mitbürger*innen und anderen Personen, die zur Corona-Risikogruppe gehören, ermöglichen zu Hause zu bleiben, um sich nicht unnötig der Gefahr einer Infektion auszusetzen. Wir übernehmen Ihre Einkäufe und sonstigen Botengänge.

Kontaktieren Sie uns telefonisch:

KjG Dettingen: 0163-587532

0163-4216351

KjG Großwelzheim: 06188/995981

Weltladen Karlstein Lieferservice KJG

Tel.06188/ 991416

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